| 1978 | Erstes Ausschreibungssoftware-Release Das österreichische Institut für Bauforschung (ib) bearbeitet wegweisende Forschungsaufträge wie die „Standardisierte Leistungsbeschreibung für Hochbau“ und „Forschungsarbeiten zu Kostenschätzelementen“. Daraus entsteht eine der frühen Grundlagen für die Programmierung von Bausoftware für Bauausschreibung und Projektkalkulation in Österreich. |
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| 1982 | Mit "Archisoft" und "Bausoft" entsteht eine frühe AVA- und Bausoftware für Bauplanung in Österreich. Noch vor der Verbreitung der ersten MS-DOS-PCs laufen die Lösungen auf Textverarbeitungssystemen unter CP/M und zeigen bereits, welches Potenzial digitale Werkzeuge für die Baubranche haben. |
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| 1985 | Die Ausschreibungssoftware wächst zu einer umfassenderen Lösung für Bauprojekte: Zu Ausschreibung, Angebotsprüfung, Abrechnung und Angebotslegung mit Kalkulation kommen später Baukostenplanung mit Elementen, Raumbuch, CAD-Schnittstelle und Fakturierung. Damit werden immer mehr Schritte der Projektabwicklung digital unterstützt. |
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| 1986 | Mit den ersten Ausgaben der ÖNORM B2062 und B2063 entstehen wichtige Standards für den digitalen Austausch von Leistungsbeschreibungen, Leistungsverzeichnissen und Angeboten über dtn-Datenträger. Standardisierung wird damit zu einem wesentlichen Treiber moderner Bausoftware. |
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| 1990 | Die bss Bausoftware-Service wird von Bmst. Dipl. Ing. Wilhelm Neier gegründet. Ziel ist es, den stark wachsenden Bedarf an professioneller Bausoftware für Ausschreibungen, Bauabrechnung und Projektmanagement in Westösterreich mit fundiertem Fachwissen und persönlicher Betreuung abzudecken. |
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| 1993 | Die erste Ausgabe der ÖNORM B2114 für die elektronische Bauabrechnung ersetzt die bisherigen ÖREB-Richtlinien. Einheitlichere digitale Abläufe schaffen eine weitere Grundlage für effizientere und nachvollziehbare Bauabrechnungen. |
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| 1996 | Die ÖNORM B2062, B2063 und B2114 für den Datenaustausch werden überarbeitet. Bausoftware entwickelt sich damit gemeinsam mit den technischen und normativen Anforderungen der Bauwirtschaft weiter. |
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| 1997 | Windows eröffnet neue Möglichkeiten für leistungsfähige und anwenderfreundliche Software. Bedienung, Datenverarbeitung und Vernetzung entwickeln sich weiter und schaffen die Basis für eine neue Generation professioneller Bausoftware. |
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| 1999 | Die Anforderungen des neuen Baukoordinationsgesetzes werden rasch in der damals vertriebenen Bausoftware als SiGe-Baustein umgesetzt. Die neue Lösung trifft den Bedarf der Praxis und etabliert sich erfolgreich am Markt. |
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| 2002 | Eine neue Programmgeneration verbindet moderne Technologien mit einer ganzheitlichen Sicht auf Bauprojekte. Mehrere Programmbausteine werden zu einer leistungsfähigen Bausoftware-Gesamtlösung für Bauprojekte zusammengeführt. Das sorgt für einheitliche Bedienung, durchgängige Abläufe und einen besseren Überblick über das gesamte Projekt.
Auch die Anforderungen des Bundesvergabegesetzes 2002 werden integriert. Mit der Bestbieterermittlung entsteht ein neuer Baustein für professionelle und nachvollziehbare Vergabeentscheidungen. |
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| 2003 | Das digitale Projektmanagement wird deutlich erweitert: Projektbeteiligte, Termine, Dokumentenmanagement inklusive Postbuch, Aufgaben, Besprechungsprotokolle sowie Projektkostenplanung und Projektkostensteuerung werden in die Projektabwicklung integriert.
Gleichzeitig wird die elektronische Signatur eines dtn-Datenträgers realisiert. Damit gehört die Anwendung zu den frühen Lösungen, die hohe Anforderungen des Signaturgesetzes erfüllen und elektronische Vergabeprozesse nach dem Bundesvergabegesetz unterstützen. |
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| 2004 | Der neue Programmbaustein Rechnungswesen geht weit über klassische Fakturierung hinaus. Projekt- und Unternehmensdaten werden zusammengeführt, wichtige Controlling-Kennzahlen sichtbar gemacht und damit fundierte Unternehmensanalysen sowie eine vorausschauende Liquiditätsplanung unterstützt. |
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| 2005 | Die Projektmanagementsoftware wird von der Heeresbauverwaltung (HBV), einem der größten öffentlichen Bauherren Österreichs, als vernetzte zentrale Bausoftwarelösung für Großprojekte und öffentliche Auftraggeber auf mehreren Microsoft SQL Servern eingesetzt. Bauprojekte werden österreichweit von der Kostenplanung über Anträge, Genehmigungen und Aufträge bis zu Abrechnung und Schlussfeststellung nachvollziehbar abgebildet. Eine SAP-Schnittstelle verbindet die Projektwelt zusätzlich mit zentralen Unternehmensprozessen.
Auch der neue Baustein Kalkulation überzeugt im Markt. Er unterstützt Bau- und Baunebengewerbe bei professioneller Angebotskalkulation und bietet mit spezialisierten Funktionen auch Elektrounternehmen einen hohen praktischen Nutzen. |
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| 2006 | Mit dem Jahresrelease werden in der damals vertriebenen Bausoftware mehr als 800 Neuerungen umgesetzt. Das Lizenzsystem wird modernisiert, und „shared Lizenzen“ ermöglichen mehreren Mitarbeitern die flexible Nutzung einer Lizenz, solange kein gleichzeitiger Zugriff erfolgt. Gleichzeitig wird die Bauabrechnung umfassend weiterentwickelt: Aus Praxiserfahrung und Anwenderwünschen entsteht ein leistungsfähiges Bausoftware-Steuerungsinstrument zur Bauabrechnung. Das Rechnungswesen wird zusätzlich um die Honorarberechnung nach HOA 2004 erweitert. |
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| 2007 | Der weiterentwickelte Kostenmanager stärkt Kostenmanagement und Projektcontrolling mit einem zentralen Steuerungsinstrument. Parallel wird der SiGe-Plan an die Anforderungen des BauKG und die Standards der ÖNORM B 2107 angepasst, sodass Sicherheits- und Gesundheitsschutzpläne umfassend unterstützt werden. |
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| 2008 | Im Zuge der Reform des Honorarwesens erhalten Planer ein modernes und praktikables Werkzeug zur Kalkulation von Planungsleistungen unter Berücksichtigung der bestehenden Honorarleitlinien. Mit dem integrierten Remote Support kann Unterstützung direkt aus den Programmbausteinen gestartet werden. Gleichzeitig wird die "Kostenplanung mit Elementen" umfassend erweitert. Das Ergebnis ist ein übersichtliches und leistungsfähiges Werkzeug für planungsorientierte Kostenermittlung und ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte moderner Bausoftware zur Kostenplanung. |
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| 2008 | Mit Ing. Bernhard Neier, Sohn von DI Wilhelm Neier, verstärkt die nächste Generation die Bss mit technischem Know-how. Erfahrung und neue technologische Perspektiven beginnen sich noch enger zu verbinden. |
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| 2009 | Ein spezialisiertes Zertifizierungsprogramm und gezielte Schulungen stärken das Qualitätsmanagement und sichern eine konstant hohe Anwendungsqualität bei den Kunden.
Gleichzeitig wird die Bausoftware für internationale Bauprojekte eingeführt. Software und Programmsprache stehen nun auch auf Englisch zur Verfügung; die Fachübersetzung erfolgt durch Native Speaker mit besonderem Augenmerk auf bauspezifische Terminologie. Mit der neuen ÖNORM A 2063 onlv beginnt eine neue Ära des digitalen Datenaustauschs. Das Team wirkt im Arbeitskreis mit und bringt Anwendererfahrung sowie technisches Know-how ein. Die Bestimmungen der ÖNORM A 2063 werden anschließend in einer neuen Programmversion umgesetzt. Auch die neuen standardisierten Leistungsbeschreibungen Hochbau 18 und Haustechnik 08 werden integriert. Anwender erhalten die Daten im passenden Format inklusive einsortierter Firmentexte und können aktuelle Ausschreibungsgrundlagen komfortabel nutzen. |
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| 2010 | Die Möglichkeiten der ÖNORM A 2063 onlv werden umfassend in die Bausoftware integriert, darunter formatierte Texte, Bilder und Variantenzusammenstellungen. Der Baukostenmanager - erste spezialisierte Bausoftware, die die ÖNORM B1801 -1:2009 berücksichtigt und vollinhaltlich unterstützt, erweitert das professionelle Kostenmanagement um eine normorientierte Lösung. Zwei Unternehmen gehen eine strategische Partnerschaft ein, um visuelle Massenermittlung und automatisierte Massenübernahme effizient miteinander zu verbinden. Durch die Kooperation mit „ELEKTRO“ Datenservice Ges.m.b.H. stehen ab April 2010 zusätzlich EDS-Ergänzungstexte zur Leistungsbeschreibung Haustechnik 08 zur Verfügung. |
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| 2014 | Nach seinem berufsbegleitenden Wirtschaftsstudium erweitert Dipl. Wirtschaftsing. Bernhard Neier die technische Kompetenz der Bss um wirtschaftliches Know-how speziell im Kostenmanagement. Technik, Baupraxis und Wirtschaftlichkeit greifen damit noch stärker ineinander. |
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| 2016 | Dipl. Wirtschaftsing. Bernhard Neier wird neuer Geschäftsführer der Bss Bausoftware-Service GmbH. Die geregelte Nachfolge verbindet jahrzehntelange Erfahrung mit neuer technischer und wirtschaftlicher Kompetenz und schafft Kontinuität für eine erfolgreiche, sichere und langfristige Zusammenarbeit mit unseren Kunden. |
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| 2017 | Building Information Modeling (BIM) gewinnt in der Bauwirtschaft an Bedeutung. Im Umfeld der BIM-ÖNORM A 6240 werden Schnittstellen und Konzepte vorbereitet, damit digitale Gebäudemodelle künftig noch besser mit Ausschreibung, Kostenplanung und Projektabwicklung zusammenspielen können. |
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| 2018 | Für die Verwendung der ÖNORM A 2063:2015 onlv wird ein neues Produkt auf Basis eines Upgrades der damals vertriebenen Bausoftware eingeführt. Damit werden aktuelle Standards des digitalen Ausschreibungs- und Datenaustauschs unterstützt.
Parallel veröffentlicht das Bundesministerium die neuen standardisierten Leistungsbeschreibungen Haustechnik 12 und Hochbau 21 als aktuelle Grundlage für professionelle Ausschreibungen. |
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| 2021 | Mit den neuen standardisierten Leistungsbeschreibungen Haustechnik 13 und Hochbau 22 stehen der österreichischen Bauwirtschaft aktualisierte Grundlagen für strukturierte und vergleichbare Ausschreibungen zur Verfügung. |
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| 2023 | Die bss.at richtet ihren Blick konsequent nach vorne und geht neue Wege und Partnerschaften ein. Ziel ist eine leistungsfähige, moderne und zukunftssichere Bausoftware für Ausschreibung, Kalkulation, BIM, Bauabrechnung und Controlling, die anspruchsvolle Bauprojekte effizient, transparent und nachvollziehbar unterstützt. |
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| 2024 | Mit der Leistungsbeschreibung Verkehr und Infrastruktur, Version 7 (LB-VI 07), veröffentlicht die Österreichische Forschungsgesellschaft Straße-Schiene-Verkehr (FSV) eine neue Grundlage für standardisierte Ausschreibungen im österreichischen Tief- und Infrastrukturbau. Sie umfasst 65 Leistungsgruppen, 649 Unterleistungsgruppen und mehr als 29.000 Positionen. |
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| 2025 | Das Bundesministerium veröffentlicht zum Jahresende die neuen Standardisierten Leistungsbeschreibungen Hochbau 23 und Haustechnik 14. Die Daten werden gemäß ÖNORM A 2063 bereitgestellt und schaffen eine aktuelle Grundlage für strukturierte, standardisierte und digital weiterverarbeitbare Ausschreibungen. |
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| 2026 | Die bss.at verbindet jahrzehntelange Erfahrung in Ausschreibung, Kalkulation und Bauabrechnung mit moderner Softwareentwicklung und richtet den Fokus klar auf die nächste Generation professioneller Bausoftware. Im Mittelpunkt stehen Performance, Datensicherheit, aktuelle Branchenstandards und eine effiziente Verarbeitung auch umfangreicher Projektdaten. Unser Anspruch für die Zukunft: Bauprojekte noch einfacher, schneller und verlässlicher zu bearbeiten und aus bewährtem Fachwissen dauerhaft messbaren digitalen Mehrwert zu schaffen. |
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